"125 JAHRE NATIONALDENKMAL                    DER BRÜDER GRIMM HANAU"                                           1896 - 2021

Erhältlich ab 16.10. im Hanau Laden am Freiheitsplatz und im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe. 

 

Foto: © Roland von Gottschalck

Medienzentrum Hanau - Bildarchiv

Noch zu Lebzeiten der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm spendete der Hanauer Fabrikant und Mäzen Pedro Jung 500 Gulden für ein zu errichtendes Denkmal (1853). 

 

Am 21. Januar 1884 gründete sich ein Denkmalkomitee und bekräftigte das Vorrecht der Stadt Hanau Standort für ein Nationaldenkmal der Brüder Grimm gegenbüber Kassel, Göttingen oder Berlin zu sein. 

 

1888 wurden elf namhafte Bildhauer aufgefordert, einen entsprechenden Entwurf einzureichen. Eine Jury ermittelte die Preisträger:

 

Prof. Max Wiese, Bildhauer und Direktor der Zeichenakademie, den Preis erreichte Prof. Gustav Eberlein, Bildhauer und Maler aus Hannoversch-Münden. Den 3. Platz errang Prof. Syrius Eberle, Bildhauer aus München. 

 

Schnell kam zum Streit über den erstplatzierten Entwurf. Magistrat und Denkmalkomitee entschlossen sich den Sohn Wilhelm Grimms, Hermann Grimm, Kunst- und Literaturhistoriker in Berlin, um seine Meinung zu fragen. 

 

Dieser entschied sich für den Entwurf  von Syrius Eberle. Am 18. Oktober 1896 fand die feierliche Dentkmalenthüllung unter sehr großer Beteiligung der Bevölkerung statt.

 

Das preisgekrönte Modell von Syrius Eberle kann heute im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe GrimmsMärchenReich besichtigt werden. 

 

Das Nationaldenkmal bildet seit 1975 den Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße von Hanau nach Bremen.

 

Jacob und Wilhelm Grimm wurden am 4.1.1785 bzw. 24.2.1786 am Paradeplatz (heutiger Freiheitsplatz) in Hanau geboren. Wenig später zog die Familie in die Lange Gasse 8heutige Langstraße), wo auch der Maler Ludwig Emil Grimm geboren wurde (14.3.1790). Die Brüder sind nicht nur für ihre Sammlung der Kinder- und Hausmärchen weltweit bekannt, sondern auch als Begründer der Germanistik und für ihr politisches Engagement als Göttinger Sieben (1837), Jacob als Mitglied der Paulskirche (1848). 

 

Gesamthöhe des Denkmals: 6,45 m;

Bildhauer der Figurengruppe: Syrius Eberle München; klassizistischer Bronzesockel und Ziergitte: Architekt Friedrich August von Thiersch / München;

sitzende Figur Wilhelm Grimm und sockel: Rupp`sche Erzgießerei / München;

stehende Figur Jacob Grimm: Gießerei von Miller / München; Steinsockel aus schwedischem Granit;

Dykerhoff & Naumann / Wetzlar; Aufstellungsarbeiten: Jäger & Stumpf / Hanau;

Restaurierungsarbeiten zum 125-jährigen Bestehen: Glocken- und Kunstgießerei Rincker / Sinn und Eberhard F. Gutberlet / Frankfurt am Main (2021)

 

Informationstext

Magistrat der Stadt Hanau

Fachbereich Kultur, Stadtidentität

und internationale Beziehungen

 Dipl. Pol. Martin Hoppe

Fachbereichsleiter

 

 

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