425 Jahre Neustadt Hanau

und 

Wallonisch-Niederländische Kirche Hanau

1597 - 2022

Erhältlich im Hanau-Laden am Freiheitsplatz

und an der Kasse von Schloss Philippsruhe. 

Eigentlicher Abriß der Statt und Festung Hanau, sog. Metzerger-Plan, 17. Jh.;Grundriss der Neustadt Hanau/"Neustadtplan" von © Claus Bury, 2020. 

 

Wallonisch-Niederländische Kirche von Friedrich Cornicelius, 1830 (Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe / Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V.) 

 

Vor 425 Jahren wurde die Neustadt Hanau gegründet. Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg schloss am 1. Juni 1597 die sog. Capitulation mit calvinistischen Glaubensflüchlingen. Ein Vetragswerk, das Rechte und Pflichten für beide Seiten regelte. Die Neusiedlerinnen und Neusiedler kamen aus den durch Spanien besetzen heutigen Niederlanden, Nordfrankreich und Belgien. Neuhanau wurde südlich der Altstadt errichtet, die bereits 1303 Stadt- und Marktrechte erhalten hatte. Kauf- und Handelsleute legten mit ihren Familien den Grundstein Hanaus als aufstrebende Kommune im Rhein-Main-Gebiet. Die Neustadt wurde wie einem Schachbrett gleich in Carrés angelegt.

Eindrucksvolles Beispiel des Selbstverständlichnisses der Neustädterinnen und Neustädter ist die Wallonisch-Niederländische Kirche, in der 1609 der erste Gottesdienst gefeiert wurde. Hanaus Innenstadt wurde zu Ende des Zweiten Weltkrieges durch einen alliierten Luftangriff bis auf wenige Gebäude zerstört. Der niederländische Teil der Kirche konnte wiederaufgebaut werden, der wallonische Teil dinet als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung mit Familienakademie der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Auf der Französichen Allee wurde 2020 der „Neustadtplan" von Bildhauer Claus Bury eingeweiht. Das Kunstwerk dinet der historischen Orientierung aber auch der Begegnung. 

 

Informationstext

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